Fusion der CSV-Sektionen Mondorf und Dalheim

Die diesjährige Generalversammlung der CSV-Sektion Mondorf stand unter dem Zeichen der Fusion mit der Nachbarsektion Dalheim. Die Mitglieder beider Sektionen befürworteten ihren Zusammenschluss nahezu einstimmig. Gérard Bichler, Präsident der CSV-Sektion Mondorf begrüßte die Mitglieder beider Sektionen.

Gérard Bichler zeigte sich sehr erfreut über das hinzugewonnene Mandat bei den Gemeindewahlen in Mondorf und hob den positiven Trend hervor. Im Jahr 1999 betrug der Unterschied zwischen DP (6) und CSV (3) 3 Mandate. 2005 schrumpfte die Differenz auf 2 Mandate (DP 5, -1) (CSV 3) und seit dem 9. Oktober 2011 besteht lediglich noch ein Unterschied von einem Mandat (DP 5) (CSV 4, +1). Er dankte allen Kandidaten und Helfern der CSV-Mondorf Wahlkampagne.

Der Tätigkeitsbericht von Sekretär Tun Coelho stand im Zeichen der Gemeindewahlen und der Wahlkampagne. Das Wahlprogramm wurde von den Kandidaten gemeinsam aufgestellt und eine breite Öffentlichkeitsarbeit stand im Vordergrund. Vier Minister (Octavie Modert, Françoise Hetto-Gaasch, Jean-Marie Halsdorf und Marie-Josée Jacobs) hatten sich im Jahr 2011 in Mondorf eingefunden, um zu verschiedenen Themen Stellung zu nehmen. Die Arbeitsgruppe CSV International wurde in Leben gerufen, um sich mit den Problemen der Immigration zu befassen.

Der Kassenbericht 2011 schloss, aufgrund der Gemeindewahlen, erwartungsgemäß mit einem Defizit ab. Dem Kassenwart Johny Lamesch wurde von den Kassenrevisoren Huguette Kuhlmann und Roby Schmit eine tadellose Arbeit bescheinigt. Im Namen der CSV-Fraktion im Gemeinderat analysierte Rat Francis Rollmann die Arbeit im Gemeinderat, wo die CSV-Fraktion eine konstruktive Oppositionsarbeit leistete.

Ministerin Octavie Modert sprach über die Bedeutung der Kulturpolitik in wirtschaftlich schweren Zeiten. Octavie Modert betonte, dass das Schaffen im kulturellen Bereich nicht nur die Gesellschaft weiter entwickelt, sondern im Kulturbereich auch für Arbeitsplätze sorgt. Da sind zum einen die Künstler, Autoren und Musiker selbst, die ihren Lebensunterhalt durch das kulturelle Schaffen verdienen können. Aber es sind auch die indirekten Arbeitsplätze, die mit dem Bau und dem Gebrauch von Kulturstätten geschaffen werden. Frau Modert zeigte sich aber auch erfreut über den Zusammenschluss der beiden CSV-Sektionen Mondorf und Dalheim. Sie hob den Einsatz des Kulturministeriums in Bezug auf das römische Theater in Dalheim hervor und bedauerte die ablehnende Haltung des Mondorfer Gemeinderats betreffend die Ernennung des Gebäudes der alten Post in Mondorf als architektonisches Kulturerbe, das im Style des Art Déco in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurde. Eine sinnvolle Kulturpolitik stärkt den Tourismus auch in der Mondorfer Gegend, indem Attraktionspunkte geschaffen werden. Hier stellte die Ministerin eine Übereinstimmung ihrer Ansichten mit denen des Wahlprogramms der CSV-Mondorf fest.

Die Erneuerung des Vorstands ergab folgendes Resultat: Gérard Bichler, (Präsident), Andrée Legill, Pierre Ernst und Jerry Grün (Vizepräsidenten), Tania Goedert und Tun Coelho (Schriftführer), Johny Lamesch (Kassenwart), Patrick Arendt, Fernand Bartholomey, Marie-Louise Beissel-Ernst, Patrick Bichler, Christian Dublin, René Ernst, Gilles Gengler, Georges Karmeyer, Jean-Marie Raus, Jean-Paul Renckens, Christian Reuter-Groben, Francis Rollmann, Sandy Schadeck, Carmelo Siciliano, Gaby Stark und Claude Thill (Beisitzende).

Die Versammlung schloss mit einem gemeinsamen Abendessen im Café-Restaurant Kohn in Altwies.

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